Reinigungsroboter: Wann lohnt sich der Einsatz?
Reinigungsroboter übernehmen zunehmend einfache, wiederkehrende Flächenreinigung – etwa Saugen oder Scheuersaugen großer, freier Böden. Ob sich ein Roboter lohnt, hängt aber stark vom Objekt ab. Eine ehrliche Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vor dem Kauf verhindert teure Fehlinvestitionen.
Geeignete Flächen
Gut geeignet sind große, zusammenhängende Flächen mit wenig Möblierung und gleichbleibender Nutzung, etwa Flure, Hallen, Verkaufsflächen oder Verkehrsflächen. Kleinteilige Räume, viele Hindernisse oder häufig wechselnde Möblierung reduzieren den Nutzen.
Kostenseite
Zu berücksichtigen sind Anschaffung oder Miete, Einrichtung und Kartierung, Wartung, Verschleißteile, Software, Ladeinfrastruktur sowie die Zeit für Betreuung, Rüsten und Nacharbeit durch Personal.
Nutzenseite
Eingesparte Reinigungsstunden, gleichmäßigere Ergebnisse und freiwerdende Kapazität für anspruchsvolle Tätigkeiten stehen den Kosten gegenüber. Entscheidend ist, wie viel Zeit tatsächlich frei wird – nicht die theoretische Flächenleistung.
Mit einem Pilotprojekt starten
Ein begrenzter Test in einem geeigneten Objekt liefert echte Zahlen. Legen Sie vorab Kennzahlen fest, etwa Laufzeit, eingesparte Stunden, Störungen und Qualitätsbewertung.